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„Aufs Dampfboot? Warum nicht gar! Was iſt das wieder für ein Einfall? Ich habe ein Retour⸗ billet.“
„Was liegt daran?“
„Was daran liegt?“ ereiferte ſich Streicher, wie er denn ſeinem Wunſche gemäß genannt ſein mag.„Was daran liegt? Ich glaube doch, daß man das Geld nicht ſo zum Fenſter hinauswirft. Mehr als einen Franc!“
„Aber, lieber Freund, ſei doch nicht ſo kleinlich eines Francs wegen. Du fährſt mit mir und die Aus⸗ lage iſt natürlich meine Sache.“
„Als ob es darum weniger zum Fenſter hinausge⸗ worfen wäre!“ murrte Streicher, ſchon ein wenig be⸗ ruhigt.„Aber Ihr wißt nicht, was Geld iſt. Der Be⸗ ſitz erzeugt Egoismus. Man kann nicht Alles kaufen. Wenn Du mir wenigſtens eine Andeutung gegeben hätteſt, daß Du zu Schiffe—“
„Wie kann man denn Alles ſo beſtimmt voraus⸗ ſagen!“ fiel ihm der Freund ins Wort.„Du biſt ja ſelbſt ein Feind alles Sichbindens. Gäbe es ſchlecht Wetter, wie in den letzten Tagen, ſo wäre natürlich die Bahn viel angenehmer. So aber iſt der wunder⸗ vollſte Herbſtabend, der See entzückend blau, wie ich von der Höhe ſah, die Berge ſind klar wie ſelten im Som⸗


