Abermals ſchnitt eine verdrießliche Unterbrechung die heitere Rede ab.
„Wie oft ſoll ich Dir denn ſagen, Gerhard, daß ich nicht ſo genannt ſein will? Dieſe Rückſicht könnteſt Du doch für mich haben, aber ſo ſeid Ihr Cgoiſten.“
Statt aller Antwort erſcholl hierauf zuerſt ein helles, wohllautendes Lachen, das die Wolke auf dem Antlitz des Sprechers bedeutend verdichtete, und erſt als dieſer die Bemerkung fallen ließ, er fände ſolch un⸗ motivirtes Gelächter nicht ſonderlich geiſtreich, erwiderte der Zurechtgewieſene, ſich bezwingend:
„An Wunderlichkeit wenigſtens haſt Du im letzten Jahre nicht abgenommen. Aber wer kann alle Deine Eigenheiten auch behalten? Du rufſt mich ja ebenfalls beim Taufnamen. Kann ich dafür, daß Dir der Deine nicht gefällt?“
„Bequeme Ausrede das ewige„Kann ich da⸗ für?““
„Ach mein Gott, fange doch nicht gleich wieder zu zanken an! Iſt das Dein ganzer Willkommsgruß? Sage mir jetzt, wo ich mein Gepäck in Empfang nehmen kann.“
„Wozu?“
„Nun, damit ich es aufs Dampfboot bringen laſſe.“
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