Teil eines Werkes 
1. Bd. (1876)
Entstehung
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Mägde der eigenen Hausparteien, ſondern auch die der

die⸗

ſogar Nachbarn zu einem kleinen wohlorganiſirten Polizei⸗ dagen dienſt heranzuziehen gewußt, durch den ſie ſich einen tite merkwürdig genauen Einblick in alle Familienverhält⸗ en es niſſe verſchaffte, ſodaß ſie mit einem nicht ungerecht⸗ rerich fertigten Stolze behaupten durfte, von allen großen i 83 und kleinen Vorgängen in der Nachbarſchaft zumeiſt aufte aufs beſte unterrichtet zu ſein. Daß ſie heute an

Ent. einem Sonntage obendrein ihren Beobachtungspo⸗ ſten noch nicht bezogen, war nur aus dem Drange zu

5 erklären, Ulrich nicht ſo ohne weiteres mit der gan gbar zen Fülle unausgeforſchter Neuigkeiten entſchlüpfen zu fjal laſſen. ,Ich habe nicht ſo lange auf Dich gewartet, er⸗ 4 gim klärte ſie,um mich mit leeren Ausflüchten abſpeiſen zu ſhön laſſen. Ich bin ſchon faſt vergangen vor Ungeduld, 4 all ſo lange haſt Du gebraucht. Und damit ſagte ſie die 1 Jder reine Wahrheit. Die fiebernde Neugierde, die aus ihren 3 rin Augen blitzte, hatte ſie in der Zwiſchenzeit ſicherlich lij um ein Decigramm mehr abgezehrt. 1 Au Wohl oder übel mußte Ulrich ſich dazu verſtehen, 1 5 einige allgemeine Auskünfte zu geben, welche aber die* eſte auf Senſationsnachrichten erpichte Dame nicht recht th befriedigen wollten. 5

Alſo freundlich hat Dich der Baron aufgenom⸗