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veiglein und Roſen, Lilien und Türkenbund, Aſtern und Georginen, welch letztere noch jetzt in der milden Septemberſonne ihre volle farbengeſprenkelte Blüten⸗ pracht entfalteten.
Die nach dem Garten hinausgehenden hohen Fen⸗ ſter des hier an der Rückſeite thurmartig aufgeſetzten oberen Stockwerks waren weit geöffnet, den ſcheiden⸗ den Strahlen Einlaß zu gewähren in das räumliche Gemach, das ſeiner ganzen, ſichtlich erſt vor kurzem begonnenen und noch unvollendeten Ausſtattung nach zum Atelier eines Malers beſtimmt war. Noch herrſchte nicht jene künſtleriſche Unordnung und jene Ueberfül⸗ lung mit Geräthſchaften aller Art, wie man das als charakteriſtiſch für die Umgebung eines Talentes an⸗ zunehmen liebt, noch ſtanden nicht allüberall angefan⸗ gene Bilder umher und das ernſte pompejaniſche Roth der Wände war noch nicht bis zur Decke von Skizzen, Cartons, Gipsabgüſſen, Waffen und Spinneweben be⸗ deckt; dennoch hatte die Muſe hier ſchon ihren Einzug gehalten und die Arbeit dem Raume die Weihe er⸗ theilt.
Auf dem Tiſche lagen einige Mappen und die Staffelei trug ein ziemlich weit vorgeſchrittenes Bild, welches das bunte lebensfreudige Feſtgewühl des Jo⸗ hannisabends auf der Piazza di San⸗Giovanni in


