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mag es geſchehen und Du ſollſt uns Deinen Beiſtand leihen!“
„Und damit einen Bruch am Gaſtrecht begehen und die Freundlichkeit Deines Oheims mit Undank lohnen, indem ich Dir behülflich bin, ſeinen Wünſchen, ſeinem Willen entgegenzutreten“, warf Ulrich ernſt ein. „Weißt Du, was Du verlangſt?“
„Ich weiß es“, verſetzte Gundaker barſch, indem er ſeinen Arm zurückzog.„Du kannſt wählen zwiſchen mir und ihm.“
„Wenn's nur nicht ein ſo ernſtes Ding wie eine Heirath wäre!“
Willſt Du mir auch eine Nichtswürdigkeit zu⸗ muthen?“ fuhr Gundaker auf.„Wähle! Sei mein Freund oder mein Gegner, aber ſpare Dir jedes weitere Wort!“
„Die Frage ſo geſtellt“, entgegnete Ulriich achſel⸗ zuckend,„bleibt wohl keine Wahl. Da meine Hand. Zähle auf mich, zuerſt aber muß ich reden dürfen und meine Vernunftgründe erſchöpft haben. Wenn Du Deiner ſelbſt ſo gewiß biſt, brauchſt Du ja meine Einwürfe nicht zu fürchten. Willſt Du partout ins Waſſer, ſo höre erſt eine Predigt an, zieh' Hemd und Socken aus, es wäre ſchade um die Kleider— und dann, ins Himmelsnamen, ſpring' zu!“


