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leicht erfahren können. Das Geld, mein Suschen, iſt da immer die Hauptſache, und an dieſem Artikel kann es dem Herrn von Mecklenburg und Sagan wohl nicht fehlen.“
Einen auffallenden Eindruck machten auf die neu⸗ angekommene Familie die vielen Soldaten, die theils in Zelten rings um die Stadt, theils in den Wohn⸗ häuſern derſelben untergebracht waren und ſich überall gar anſtändig und friedlich betrugen.
Man hörte von ihnen nichts Anderes als eben an verſchiedenen Stunden des Tages helle, luſtige Muſik, nach deren Klängen die ſtattlichen Truppen einherſchritten und für alle, die ſie ſahen, eine hübſche Augenweide bil⸗ deten.„Aber der Fürſt iſt doch ein großer Geiſt“, ſagter Suſanne Kepler, daß er das Alles ſo ſchön ordentlich und freundlich erhält.“
„Schau hier durch dies Fenſter“, entgegnete ihr Gatte und führte ſie in ein Zimmer, von dem aus ſie die Wälle des Städtchens überſehen konnte, die hier von einem ſandigen Hügel überragt wurden, auf dem ein ſeltſames dreibeiniges Gerüſt ſtand, an deſſen einem weit vorgeſtreckten Arm eine lebloſe Menſchengeſtalt ſich ſchaukelte, deren Haare im Winde flatterten. Schaaren von Raben und Krähen umkreiſten dieſen unheimlichen Gegenſtand, und Suſanne hielt ſich, in den hinterſten


