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In der Küche des hübſchen Wohnhauſes, das die Familie gleich bei ihrer Ankunft in Beſitz nahm, fand ſich Alles, was die ſorgſamſte Hausfrau ſich nur an Ge— räthen für ihre eulinariſchen Kunſtwerke wünſchen konnte, Keſſel und Pfannen, Teller und Schüſſeln, ſilberne Ga beln und Meſſer, Küchenbretchen in aller Größe, höl— zerne Quirle und Kellen, Waſſereimer, Tonnen und Krüge, auch in einem Speiſekämmerchen aufs zierlichſte geordnet allerlei Vorräthe an Mehl, Speck, Butter, Honig, Eiern und andern nothwendigen und zur Bereitung guter Spei⸗ ſen nützlichen Dingen. Die glückliche Frau jubelte, aber ihre Freude vermehrte ſich noch bedeutend, als ſie in dem für ihren Gebrauch beſtimmten Zimmer einen Tiſch vor⸗ fand, deſſen Schiebfächer ganz angefüllt waren mit allen Apparaten zum Nähen und Ausbeſſern, Scheeren, Na⸗ deln und allen Sorten Zwirn und Nähgarn; ſie er⸗ klärte den großen Kriegsfürſten in ihrer Herzensfreude geradezu für den größten Geiſt ſeines Jahrhunderts. „Denn“ ſagteſie mit glücklichem Lächeln,„ſelbſt Du, mein Johannes, der Du doch eigentlich Alles weißt, würdeſt nicht ſo genau und ordentlich Alles angeben können, was für Näh⸗ und Kocharbeit nützlich und nothwendig äſt.“
„Auch mag er das wohl ſelbſt ſo genau nicht wiſ ſen, aber ein fürſtlicher Herr hat Diener, die all ſolche Dinge von ihren Frauen, Schweſtern und Schätzchen ſehr


