26
Aſtronom entlaſſen war, nahm eine Profeſſur in Linz an, die ihm angetragen wurde und bei der er hoffen konnte, ſeine Kinder ernähren und ſein krankes Weib pflegen zu können.
Ehe er nach dieſem ſeinen neuen Wohnorte abging, ſah er ſich genöthigt, den Kaiſer Matthias nochmals dringend um Auszahlung ſeiner rückſtändigen, ſich jetzt ſchon auf zwölftauſend Thaler belaufenden Forderung zu erſuchen, beſonders aber um die nothwendigen Geldun⸗ terſtützungen, um den Druck der Rudolfiniſchen Tafeln zu ermöglichen. Doch waren dieſe ſeine ernſtlichen Bemü⸗ hungen, ſein großes Werk endlich der Menſchheit zugänglich zu machen, vollſtändig umſonſt. In ſeinem ſtillen Zimmer ſaß er in trübem Sinnen an dem Fenſter, von welchem er ſo oft den Sternenhimmel ſich in den Fluten der Moldau hatte ſpiegeln ſehen und an welchem er ſo viele Stunden ſeines Lebens zugebracht. Jetzt ſollte er es verlaſſen. Sein Herz war ſeltſam ſchwer bei dieſem Gedanken und er empfand von neuem alle die Ge⸗ fühle, die an dieſem ſtillen Platze ihn jahrelang in bald kühlen, bald glühenden Strömen durchwogt hatten. Er gedachte ſeines verſtorbenen Kindes, deſſen modernde Leiche er hier auf dem Teinkirchhofe zurückließ, und ſeg⸗ nete das Andenken an das holde Weſen. Er gedachte Polixena's und der heißen Schmerzen, die einſt dies
Fral hatte
wenn Die die nach all, eine mit ihm ug der


