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ſchränkten Wohnung hatten ſtets ein freundliches, behag⸗ liches Ausſehen, und es war den Kindern, der halbbe⸗ wußtloſen Kranken und vor allen dem eifrig arbeitenden Gelehrten wohl und behaglich in denſelben. In ſeiner bittern Armuth, bei dem tiefen Familienleiden, das die Krankheit ſeiner Frau mit ſich brachte, und trotz des tiefen Schmerzes über das Hinſcheiden ſeines geliebten Kindes war Johannes Kepler in dieſer Zeit ſeines Lebens ein glücklicher Mann, denn er fühlte ſich von jener Liebe umgeben, durch die das ſorgende, ſchaffende, geduldig ertragende Frauenherz auf dem Königsthrone und in der kleinſten Hütte ſo recht eigentlich einen geehrten und geliebten Mann zu beglücken weiß und die in der Geſtalt der reinen Mutterliebe auf Erden wahrſcheinlich ihren erhabenſten Ausdruck hat. Es war ſeiner Seele gleich nach dem Tode ſeines Lenchens Bedürfniß geweſen, die Beſchäftigung mit der trockenen Berechnung der Pruteniſchen Tafeln beiſeite zu legen. In dem Gedanken an das unſterbliche, ihm zu an— dern Sternen vorangegangene Ich ſeines Kindes ſchrieb er jenes unſterbliche Werk:„Die Harmonie des Weltalls“, in welchem er zunächſt die Wahrheit des Copernikaniſchen Syſtems auf das anſchaulichſte erwies, ſodann aber auch jenen großen Gedanken ſeines eigenen weltumfaſſen⸗ den Geiſtes niederlegte, der unter dem Namen des dritten
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