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muksbrücke aus in dem einſamſten Zimmer, das er am Hradſchin bewohnte, das Ohr des Kaiſers er⸗ reichte, entfernte er ſich eilig und ging auf einem ſtillen, verborgenen Wege nach dem Faſanengarten, wo er in frühern Tagen oft mit Tycho de Brahe, Doctor Dee und andern großen Gelehrten, die er wie ſeine Freunde be⸗ handelt hatte, in heitern und ernſten Geſprächen ge⸗ luſtwandelt und wo Polixena's edle Geſtalt ihm in ſchönen Stunden wie eine Fee aus blühenden Gebüſchen entgegengetreten war. Jetzt flüchtete er hierher vor dem Jubel, mit welchem ſeine treuloſen Unterthanen ſeinen Nachfolger empfingen, ein einſamer, verlaſſener, verra⸗ thener, in tiefſter Seele unglücklicher Mann. Auf und ab gehend in den Wegen, deren Bäume und Gebüſche der Lenz mit ſeinen ſchönſten Blüten ſchmückte, drangen die Orgeltöne, die das Meßopfer begleiteten, in ſeine Seele, als hörte er die Feier ſeines eigenen Begräbniſſes, und der Poſaunen⸗ und Paukenſchall, der bisweilen ſogar die ſüßen Flötentöne der Nachtigallen übertönte, erſchien ihm wie der Ruf zum ewigen Gerichte. Jetzt endlich ward es ſtiller und ſtiller in den Hallen des Do— mes. Die heilige Handlung, die ſeines Bruders Frevel⸗ that die Weihe der Kirche gab, war vorüber. Matthias, der gekrönte König von Böhmen, betrat die ſtolzen Hallen des Hradſchin als ſein ihm zukommendes Eigenthum. Die


