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riſcher Schuft, nicht ein einziges aus Eurem Munde ſoll mein Ohr beflecken, oder ich reiße mit dieſer mei⸗ ner kaiſerlichen Hand Euch die lügneriſche Zunge aus. Verrathen, von allen verrathen, die ich geliebt und denen ich Gutes erwieſen habe, ſtehe ich hier, ein elen⸗ der, einſamer Mann, und Du wagſt es, mir zu ſagen, daß der Verrath des Letzten, auf deſſen Treue ich rech⸗ nete, ein der Kirche geleiſteter Dienſt war? O Fluch Dir! Fluch der Kirche! Fluch dem Pfaffengezücht! Fluch allem Menſchenglück, das mir verſagt blieb, der Liebe zu Weib und Kind, der Hoffnung auf Treue und Dankbarkeit! Fluch dem zürnenden ſchrecklichen Gott, deſſen Diener Krieg, Peſt und Elend das Weltall zer⸗ rütten und der uns Menſchen ahnen läßt, daß dieſe ſchaurigen Engel ihre Flammenſchwerter nicht nur über dieſer kleinen Erde, ſondern auch über andern Welten ſchwingen.“
Er ſchlug mit einer entſetzlichen Geberde die Hände vor ſeine Augen und ſank dann, plötzlich ausgleitend, mit ſchäumenden Lippen auf den Stuhl, von dem er ſich in ſeinem wilden Zorne emporgeriſſen hatte.
Pater Cyſetus blickte ihm eine Weile entſetzt in das zuckende Angeſicht und ſagte dann:
„So bedürfen wir alſo keines weitern Zeugniſſes von dem überhandnehmenden Wahnſinne dieſes unglückli⸗


