Teil eines Werkes 
2. Bd. (1865)
Entstehung
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Hand und verſank ſchweigend in ſeine düſtern Gedan ken. Dann plötzlich aufſpringend, pfiff er auf dem ſil⸗ bernen Pfeifchen, mit dem er ſeinen Leibdiener Philipp Lang herbeizurufen pflegte; doch nicht dieſer erſchien auf den Ruf, ſondern ein anderer, um viele Jahre jüngerer Mann mit freundlichen Zügen, Lang's Nachfolger in ſeinem Amte, Hans Jakob König, trat bei dem Kai⸗ ſer ein.

Rudolf ſah ihn an, als ob er träume und rief dann faſt grollend:Wo iſt Lang? Wer biſt Du? Und was willſt Du hier?

Majeſtät! entgegnete der alſo Angeredete ängſt. lich,ich bin Ew. Gnaden getreuer Diener Jakob Kö⸗ nig, und es iſt Ihnen nicht unbekannt, daß Philipp Lang ſchon ſeit Monaten im Gefängniß ſitzt wegen ſchwerer Betrügereien und anderer groben Verbrechen.

Ja, ja! ſagte der Kaiſer, ſeine Hand mit einer Geberde, als wolle er ſich dadurch das Nachdenken er leichtern, auf ſeine bleiche Stirn legend.

Ja, er hat mich auch betrogen, und wie betrogen! der Schuft, den ich mit Gnade überhäufte, deſſen Schutz und Stütze ich war. Er hat mich betrogen, nicht nur um die vielen Tauſende, die er in meinem Dienſte zuſam mengerafft was iſt Gold und Silber? Elender Staubl er hat mich auch betrogen um das Glück der Liebe, das

auch! die I frau, ſie ſe haben ſelbſt mir

nicht, von nem

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ihrer Fich Nach wit

auch Lieb