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mein zuckendes Menſchenherz, und wollt' ich die Blüte der Liebe pflücken, würden rebelliſche Söhne, verräthe⸗ riſche Vatermörder mein Daſein enden. Schrecklich, o ſchrecklich! Und doch, doch, Gott, Herr der Welt, bin ich Dein treuer Diener! Ich ſchütze Deine heilige Kirche und vernichte die Ketzer, welche dieſelbe bedrohen.
Mein Herr Vater, Kaiſer Max, deſſen Name noch ſo oft mit einer Dankbarkeit vor meinen Ohren ge⸗ nannt wird, die ein Spott und Schimpf für mein kai⸗ ſerliches Wirken iſt, wählte den Frieden mit ſeinen ketze⸗ riſchen Unterthanen; er beſtätigte den von Deiner Kirche Abgefallenen die ſchändliche Freiheit, dem heiligen Glau⸗ ben an Dich in ihren Kirchen und Bethäuſern durch ver⸗ ruchte Ketzereien zu ſpotten. Ich halte feſt an Dir, ſtehe unerſchütterlich mit Deiner Kirche; der Majeſtätsbrief, den dieſe Abtrünnigen zum Schutze ihrer Irrthümer er⸗ trotzen wollen, iſt nicht unterzeichnet, wird nicht unter⸗ zeichnet werden, und dennoch, Gott, Du Herr des Kai⸗ ſers, welcher der Herr der Welt iſt, ſchlägſt Du Deinen treueſten Sohn mit der Geißel der Untreue, die ver⸗ rätheriſche Unterthanen, verrätheriſche Freunde, verräthe⸗ riſche Geſchwiſter und Verwandte gegen ihn ſchwingen. Weh mir, weh mir, wenn das Deine Gerechtigkeit iſt, Herr des Himmels und der Erde!“
Er lehnte von neuem ſein müdes Haupt in ſeine 1*


