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Mendoza, mitgebracht und von erſterer dem Kaiſer zu Fü— ßen gelegt worden war.
Das düſtere Lampenlicht war der Beſchäftigung des Fürſten, der beim eifrigen Zeichnen ſehr oft die vor ihm auf dem Tiſche liegenden vielfarbigen Stifte wechſelte, keineswegs günſtig, und ſo ſchob er zuletzt das Zeichen⸗ bret von ſeinen Knieen, ſtellte es verdrießlich gegen die Wand und murmelte vor ſich hin:„Es geht nicht; auch das geht nun einmal nicht! Es wird mir kein Erfolg in Allem, was ich thue oder zu thun verſuche. Kaiſer Ru⸗ dolf iſt der ärmſte, der beklagenswertheſte Mann in allen ſeinen Reichen.“
Er ſtützte den Kopf in ſeine Hand und ſchaute mit ſchwermüthigem Ausdruck ins trübe Licht der Lampe.
„Licht, Licht, das iſt's, was ich bedarf, was ich ver⸗ gebens ſuche und nie zur rechten Zeit finden kann.
Alle andern Menſchen haben zu ihrer Arbeit den Sonnenſchein; wenn ich arbeiten muß, iſt er auf der entgegengeſetzten Hälfte der Erde. Wohl ſagte König Philipp, mein ſtolzer Oheim, die Sonne gehe in ſei⸗ nem Reich nicht unter, in meinem mag ſie wohl nicht aufgehen. Ich bin verdammt, die höchſten Schätze der Erde für immer zu entbehren.
Licht und Liebe! Im Lichte lauern die von mei⸗ nem entſetzlichen Bruder gedungenen Mörderdolche auf
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