Buͤrgers Gedichte.
Bettelarm iſt, ſie zu ſchildern, Aller Sprachen Ueberfluß. Zwiſchen tauſend ſchönen Bildern Wuͤhlt umſonſt mein Genius. Sprach' ich auch mit Engelzungen Und in Himmelsmelodie, Dennoch, dennoch unbeſungen, Wie ſie werth iſt, bliebe ſie.—
Eine folche iſt es! Eine, Die kein Name nennen kann! Die zu vollem Herzvereine Mich ſo innig lieb gewann, Daß ihr ſeligſter Gedanke, Den ſie dachte, wie den Stab Rund herum des Weinſtocks Ranke, Tag und Nacht nur mich umgab.
Welch ein Sehnen, welch ein Schmachten, Wann ſie mich nicht ſah und fand! Welch ein wonniges Betrachten, Wo ich ging und ſaß und ſtand! Welch ein Saͤuſeln, welch ein Wehen, Wann ſie koſend mich umfing, Und mit ſuͤßem Liebeflehen Bruͤnſtig mir am Halſe hing!—
Alles, Alles das, wie ſelig, O wie ſelig fuͤhlt' ich das! Fuͤhlt' es ſo, daß ich allmaͤhlig Alles außer ihr vergaß;
—
Und Ni
Vi
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