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ſteht, an einem andern Ort iſt es der Winter und der Grauſtein, überall die Kränklichkeit.
Charleston, den 2. Inni.
Dieſes Charleston, dieſes„Enlenneſt“ iſt doch ſehr angenehm, wie es jetzt gleich einem ungeheuren Strauß von duftenden Bäumen und Blumen daſteht, und es hat recht freundliche, liebenswürdige Menſchen. Der Empfang, den mir alte und neue Freunde angedeihen ließen, hat mich wahrhaft gerührt. Ich gewinne Char⸗ leston lieb wegen ſeiner Bewohner, beſonders wegen meiner zwei Frauen, Mrs. Howland und Mrs. Hollbrook. Ich bin jetzt wieder in dem guten Hauſe der erſteren, wo man mich wie ein Mitglied der Familie behandelt. Ich kam vor drei Tagen halb gebraten von der heißen Luft, von Sonnenſchein, Rauch und Staub hier an, traf aber hier eine ächt ſchwediſch kühle Sommerluft, die noch heute vorhanden iſt und mich ſehr erfriſcht, ſowie auch all das Gute, Comfortable und Angenehme, wo⸗ ran dieſes Haus reich iſt. Gott ſei Dank für dieſes gute Haus und für alle guten Häuſer auf Erden! „Für alle gute Heimathen!“ lautet mein gewöhnlicher Toaſt, wenn ich an einem amerikaniſchen Tiſch einen ſolchen ausbringe.
Von Mr. Hollbrook fand ich auf meinem Schreib⸗ tiſch einen ſchönen Blumenſtrauß und ein Buch, das mich überraſchte und erfreute. Denn ich erwartete kaum in der jungen neuen Welt und am wenigſten un— ter den Sandwüſten Südearolinas einen tiefgehenden, reifdenkenden Geiſt zu finden, der wie mein Freund Böklin in Schweden und H. Martenſen in Dänemark in ſeiner Religionsphiloſophie den Grund des chriſtli⸗ chen Glaubens in die höchſte Vernunft ſetzt. Aber juſt dieſer ächt germaniſche Gedanke iſt es, den ich im Buch
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