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ſes Staats. Der alte Adam in der alten Uniform ſpuckt noch.
Geſtern ging ich allein auf Entdeckungsreiſen in Wald und Feld aus. Ich kam an ein hübſches Häus⸗ chen mitten in einem Wald und in ſeiner Thüre ſtand eine dicke Mulattin, die ausſah, als wäre ſie die Be⸗ ſitzerin. Mit der Bitte um einen Schluck Waſſer kam ich ins Haus hinein und ins Geſpräch mit dem alten Paar, einem Neger und ſeiner Frau, welche das Ver⸗ fügungsrecht über das Häuschen und ein Gärtchen hat⸗ ten. Die Mulattin war geſprächig und zeigte mir das ganze Haus, das ihr und ihres Mannes Herr ihnen gekauft und für ihre Lebenszeit geſchenkt hatte. Alles darin, wie auch der Zuſtand des Gartens, zeugte von der Ordnungsliebe und dem angenehmen Zuſammen⸗ leben des alten Paares.
An einem andern Ort außerhalb des Waldes ſah ich in einem kleinen Hof zwei ältere weiße Frauen⸗ zimmer, offenbar Schweſtern, in ziemlich dürftigen Klei⸗ dern im Schatten eines großen Kaſtanienbaumes ſitzen. Ich bat um Erlaubniß zu ihnen zu kommen und mich mit in den Schatten zu ſetzen. Sie willigten ein und ſo wurde ich bekannt mit ihnen, durfte ihr Haus be⸗ ſehen und erfuhr ihre Lebensverhältniſſe. Sie waren gering und armſelig. Die Schweſtern hatten beſſere Tage geſehen, waren aber nach des Vaters Tod in Noth gekommen; jetzt ernährten ſie ſich von dem Höf⸗ chen und mit Kleidernähen. Sie waren zufrieden; Frömmigkeit und Arbeit machten ihnen das Leben lieb und die Tage nicht lang. Wenn nur die Geſund⸗ heit der einen Schweſter etwas beſſer wäre! und der Sommer und der Sand weniger heiß Wie ähnlich ſind ſich doch die Verhältniſſe der Menſchen im Ganzen überall! wie gleich die Urſachen des Leidens und Glückes, der Freude und des Kummers! Hier iſt es der Sommer und der Sand, der dem Glück im Wege


