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ſeinen Kindern und beſonders mit ſeiner Frau, die er als das beſte Weib in der Welt beſchrieb und von der er wirklich bezaubert zu ſein ſchien. Die Frau, obſchon von Farbe und Kleidern grau wie die Erde und jäm⸗ merlich mager, war offenbar noch ganz jung und eine wahre Schönheit in Bezug auf ihre Geſichtszüge. Sie ſah gut, aber nicht vergnügt aus; ſie war ſtill und ſchaute oft auf ihre Kinder, die ſchönſten, prächtigſten, ungetauften Jungen, die man ſich denken kann, und die ſich in der allerſchönſten Freiheit und Natürlichkeit muuter und flink um einander tummelten; ganz un⸗ tadelhafte, Menſchenſtoffe, dachte ich, und beſſer als manche getaufte verzogene Salonsjungen.
Herr Grön war redſelig und erzählte ohne Auf⸗ forderung Verſchiedenes aus ſeiner Lebensgeſchichte. Er war eine Zeit lang Aufſeher bei einem Sklavenbe⸗ ſitzer und Geiſtlichen geweſen, fand aber das Amt ſo grauſam, daß er es aufgab. Er konnte es nicht über das Herz bringen, Sklaven zu peitſchen und peitſchen zu laſſen. Aber ſein Herr erlanbte ihm niemals davon abzuſtehen und andere waren nicht beſſer. Er hatte ſie erprobt. Dieſer da, dachte er, ſollte menſchlicher ſein, da er ein„kirchlicher Mann“ war.„Und er war auch im Anfang nicht böſe, aber nachdem er ſich mit der Tochter eines reichen Plantagebeſitzers verhei⸗ rathet hatte, veränderte er ſich und wurde mit jedem Jahre ſchlimmer. Aber daran war ſeine Ehe ſchuld, denn er war unglücklich mit ſeiner Frau.“ Der Erd⸗ eſſer im Walde ſah mitleidig auf den reichen Mann und— einen kirchlichen Mann“— herab, der mit ſeinem Weib unglücklich und gegen ſeine Leute grau⸗ ſam war. Er, der freie Mann im wilden Wald mit ſeiner ſchönen und ſanften Frau und ſeinen hübſchen Kindern, war reicher und glücklicher als dieſer.— Herr Grön war ſtolz wie ein Köuig in ſeiner freien, ſchuldloſen Armuth.„Aber kann man nicht auch als


