Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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den der ſüdlichen Staaten leben, ſind hier in Menge vorhanden. Das Sandhügelvolk iſt gewöhnlich ebenſo ſittenlos als unwiſſend; denn da die Staatsgeſetze ver⸗ bieten, Regerſclaven leſen und ſchreiben zu lehren, und da in Folge dieſes Geſetzes Schulen ſich in Ländern nicht halten können, wo die Hälfte der Bevölkerung aus Sclaven beſteht und das Land daher nicht ſehr bevölkert iſt, ſo bleiben dieſe armen weißen Lente ohne Schulen und ſo gut wie ohne allen Unterricht. Außer

dem fehlt es dieſen Leuten an Gefühl für die Ehre der

Arbeit und ihre Anziehungskraft. Das erſte, was ein Weißer thut, wenn er ſich ein Bischen Geld erworben hat, iſt, daß er ſich einen Sclaven oder eine Sclavin kauft. Und dieſer oder dieſe muß jetzt für das ganze Haus arbeiten. Die arme Dienſtherrſchaft ſetzt eine Ehre darein nichts zu thun, und läßt alle Arbeit durch den Sclaven verrichten. Die Sclavenarbeit iſt gewöhnlich nicht viel werth und wird immer weniger werth unter einem faulen Herrn. Das Haus gedeiht dadurch nicht. Und hungert die Herrſchaft, ſo hungert der Sclave und Alles iſt im Elend. Aber zurück zu den Erdeſſern.

Herr Grön und ſeine Familie waren gute Exem⸗ plare von dieſer Menſchenart. Sie wohnten tief innen in einem Wald ohne Weg und Steg. Es war ein heißer und qualmiger Tag und qualmig war es im Wald. Pflanzen von Gifteichen(eine Art Zwergeichen, die ſehr giftig ſein ſollen) wuchſen überall im Sande. Weit innen im Wald ſtand ein neugebautes Häuschen und barmherzige Leute hatten der Familie darin zur Aufnahme unter Dach und Fach geholfen. Hier wohn⸗ ten Mann und Frau mit 5 oder 6 Kindern. Sie hat⸗ ten ein Dach über dem Kopf, aber das war auch Alles; Geräthſchaften irgend einer Art ſah ich nicht, ebenſo⸗ wenig ein Kamin, und eine Thüre fand ſich nicht vor. Aber Herr Grön, ein freundliches Männchen von 50 Jahren, war zufrieden mit ſeiner Welt, mit ſich ſelbſt,