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Flügel hätte und ohne mein Zuthun von ihnen empor⸗ getragen würde, und das war ein unausſprechlicher Genuß. Dieſes halb geiſtige, halb körperliche Gefühl kann ich nicht erklären, aber es ſtellt ſich immer wie— der bei mir ein, wenn ich ganz allein und im Uebri⸗ gen nicht von beunruhigenden Gedanken geſtört bin; ich habe es noch am heutigen Tag; es bildet meine geheime, wunderliche Freude hier, wo ich ſo allein un⸗ ter Fremden ſtehe, mitten im Weltmeer, und es macht, daß ich mich frei und leicht fühle, wie ein Vogel auf dem Zweig. Doch nicht dieſes Gefühl allein gibt mir hier Ruhe und Schwingen, ſondern ein anderes, das für mich wie für alle andern iſt. Noch einmal, wer iſt allein in der Welt oder im Herzen, wenn er nur von Herzen ſagen kann: Vater unſer! der meinige und der Vater aller Menſchen! Nur in dieſem Bewußtſein gibt es Ruhe und ausreichende, unſterb⸗ liche Schwingen.
Aus der chaotiſchen Gruppe von gleichgiltigen Menſchengeſichtern, die hier meinen Augen zuerſt be⸗ gegneten, ſind mir einige näher gekommen und haben durch Blicke, Ausdruck und Worte ein gewiſſes Inter⸗ eſſe gewonnen. Unter ihnen ein langer, reſpektabler Geiſtlicher aus New⸗York mit Namen John Kuor, der mir ein wenig von der hiſtoriſchen Knoxnatur des ſtrengen Puritanismus, jedoch mit viel Wohlwollen verbunden, zu haben ſcheint; ferner eine Familie, gleichfalls aus New⸗York, beſtehend aus einer old jady Mutter, nebſt Tochter und Schwiegerſohn; ein ſchönes junges Paar, das als Hochzeitreiſe achtzehn Monate lang Aegypten, Griechenland, Italien, Frank⸗ reich n. ſ. w. beſucht hat, ohne zuvor den Riagara oder die Raturwunder im eigenen Vaterlande geſehen zu haben, was ich ihnen nicht recht verzeihe; zetzt keh⸗ ren ſie nach Hauſe zurück, die old lady mit der Er⸗ fahrung,„daß die menſchliche Natur ſich überall in der
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