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die andere ab. Alles reich und fein. Ja, hier leben wir in der That prächtig. Aber ich liebe dieſen Ueber⸗ fluß nicht, und das ewig lange Mittagsmahl iſt mir zuwider, zumal da ich an einer Wand zwiſchen zwei Herren eingepfercht ſitze, die beharrlich ſchweigen und blos eſſen, obſchon der eine, ein Engländer, ein recht angenehmer Geſellſchafter ſein könnte, wenn er nür woilte. Meine Paſſagierkoſten betragen 35 Sovereigns, Alles in Allem. Etwas billigerer Preis und viel we⸗ niger Speiſe und Trank wäre mehr nach meinem Ge⸗
ſchmack. Später.
Ich habe ſo eben die Sonne ins Meer hinabſtei⸗ gen und den Neumond und die Sterne aufgehen geſe⸗ hen. Der Nordſtern und der Karlswagen haben ſich jetzt weiter von mir weggezogen. Aber recht über meinem Kopf ſehe ich das Kreuz und die Leier, und in ihrer Bahn den Adler, den wir auch daheim über uns ſehen; und mit dieſen Begleitern auf dem Weg kann man zufrieden ſein. Wir haben günſtigen Wind, feuern munter drauf los, ziehen mit donnerndem Ge⸗ töſe dahin und haben alle Segel offen. Geht es ſo fort, ſo ſind wir in zwölf bis dreizehn Tagen an Ort und Stelle. Wenn du nur auch meine zwei Briefe aus England richtig erhalten haſt! Den letzten ſchickte ich Dir von Liverpvol aus am Morgen ehe ich an Bord ging. Ich war ganz allein und mußte Alles ſelbſt beſorgen. Aber Alles ging gut. Ich hatte die Sonne mit mir und meinen kleinen Reiſekobold und die letzten, lieben Briefe meiner Geliebten, meinen Reiſepaß in die neue Welt und— in die beſſere Welt, wenn es ſo geſchehen ſollte, denn ſie ſind für mich wie ein gu⸗ tes Gewiſſen. Ich ſpreche nicht von meinem guten Muth, aber du kennſt mich, mein Kind; und noch lebt Hakon Jarl!
Donnerſtag. Fünf Tage auf dem Meer! und
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