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Die Familie H. : Skizze aus dem Alltagsleben / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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342 lage. Der alte P. fährt(ſicherlich mit Abſicht) faſt alle ſch Tage mit ſeinen Schwanen hier vorbei, ſeine Schwieger⸗ den tochter ſitzt bei ihm in dem ſchönen Landauer und er fährt ganz langſam, als glaubte er das Leichenbegäng⸗ noc niß meines Glückes zu begehen; aber ich füttere mit Wi frohem, ſorgenfreiem Herzen meine Enten, nicke Eleono⸗ vol 3 freundlich zu und danke dem ewig Gütigen für mein ſer vos.. lich 1 Es iſt Samſtag Abend. Ich erwarte meinen Mann zu Hauſe. In der Laube vor meinem Fenſter habe ich unſern kleinen Abendtiſch gedeckt; Spargeln aus unſerm gel Garten, ſchöne Himbeeren und Milch, L's Leibſpeiſen, das bilden das Mahl. Die engelgleiche Herminia Linnäa unt ſchmückt eben jetzt den Tiſch mit Blumen. Wie ſchön mit ſie iſt, wie gut, wie unbeſchreiblich liebenswürdig, glaubt es gar Niemand. Sie hat uns Andere bei unſern Eltern beinahe ausgeſtochen und man verzeiht es ihr doch Er ſo gerne. Ach, Bruder Karl, du haſt eine ſchöne Perle als gefunden; er ſcheidet jetzt bald von den Küſten des Mit⸗ M telmeeres, um in ſeinem geliebten Norden ſeine Lebens⸗ 7 ma perle wieder zu finden und ſie in die Muſchel des Ehe⸗ nir ſtandes zu ſchließen. Hu! Wie kam ich doch zu dem engen Bilde? Doch es mag ſtehen bleiben. Wenn nur nic die Sonne der Liebe in die Perlenmutter⸗Behauſung hereinſtrahlt, ſo wird ſie auf dem Strome des Lebens als eine kleine Inſel der Glückſeligkeit einherſchaukeln. ſei Karl ſchreibt ſo heitere und intereſſante Briefe nach laſ Hauſe. Seine Seele iſt wie ein Muſeum, unter deſſen ſeh Kleinodien Herminie leben wird. Dann iſt ſie wahr⸗ haftig wie eine Perle in Gold. Du weißt doch, welche Ueberraſchung meinem Bruder noch vor ſeiner Abreiſe ten zu Theil geworden iſt? An einem ſchönen Abend ſchlief dic er als Kornet ein und erwachte als Lieutenant. War der das nicht charmant? gel Morgen kommen meine geliebten Eltern und Ge⸗ me