Druckschrift 
Die Familie H. : Skizze aus dem Alltagsleben / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
Einzelbild herunterladen

alle ger⸗ ey ing⸗ mit mo⸗ nein

ann

ich erm ſen, näa hön mbt tern doch erle Nit⸗ ens⸗ Fhe⸗ dem nur ung ens eln. ach ſſen ahr⸗ Ache reiſe hlief War

Ge⸗

343

ſchwiſter zum Mittageſſen zu mir. Das wird ein Freu⸗ dentag.

Ich habe Dir geſagt, wie glücklich ich bin und den⸗ noch hege ich noch einen und zwar einen recht lebhaften Wunſch, deſſen Gewährung das Maß meines Glücks voll machen würde. Meine liebe Freundin, hier in un⸗ ſerm Hauſe iſt ein kleines Zimmer, ſchön und gemüth⸗ lich, mit grünen Tapeten und weißen Gardinen(gerade wie Du es liebſt) mit der Ausſicht auf Wieſen, wo fette Kühe gemächlich weiden und mir dann die ſchönſte Milch geben. Im Zimmer iſt ein Bücherſchrank, ein doch das Beſchreiben iſt ſo langweilig komm und ſieh es und wenn es Dir gefällt und Du glaubſt, daß Du Dich mit den Wirthen zurecht finden kannſt ſo nenne es das Deinige.. WMeine liebe Freundin, komm zu uns komm jetzt höre ich L. von Weitem kommen. Er tritt in mein Zimmer herein. Ich will mich ſtellen, als ob ich ihn weder ſähe, noch hörte. Man muß die Männer nicht verderben und ſie nicht glauben machen, man lauſche auf ihre Schritte. Ja huſte nur.. nimm mich nur in den Arm ich werde mich nicht rühren, werde die Feder nicht fallen laſſen. Man muß nicht immer nachgeben, nicht verziehen darf man..

(L. ſchreibt.) ſeine Frau; und deßhalb muß Julie mir die Feder über⸗

laſſen und auf meinem Schooße ſitzend mich ſchreiben ſehen, was ſie im Innerſten grämen wird:

Liebe Freundin Beate, komm zu uns! Wir erwar⸗ ten Dich mit offenen Armen. In unſerm Hauſe mußt Du dich wohl befinden. Komm und ſieh, wie ich Julie in der Zucht halte. Um Dir ſogleich einen Beweis davon zu geben, ſoll ſie bei allem ihrem Eifer heute kein Wort mehr ſchreiben.

Ich will ſchrei

16*