234
Wenige Perſonen auf dem Theater des Lebens lieben die ſtummen Rollen. Jedermann möchte gerne, wenn die Reihe an ihn kommt, vortreten und Etwas ſagen, ſollte es auch weiter Nichts ſein, als:„ich heiße Peter,“ oder „ich heiße Paul,“„ſeht mich an!“ oder„hört mich an!“ Und da ich, Beate Alltäglich, mir nicht das Unrecht anthun will, beſcheidener zu erſcheinen, als ich in der That bin, ſo trete ich wieder vor, und ſage:„Hört mich an!“
Baron K. verſchwand plötzlich mit ſeiner Frau aus Schweden. Sie nahmen ihren Weg nach Italien, wo die Baronin noch einen Verſuch machen wollte, ihren Vater zu verſöhnen. Sie machten ſich darauf gefaßt, auf dieſer Reiſe mit allen Drangſalen kämpfen zu müſ⸗ ſen, welche Mangel und Armuth mit ſich führen können; aber die Sache geſtaltete ſich anders. An mehreren Or⸗ ten unterwegs wurde ihnen eine ganz unbegreifliche Zu⸗ vorkommenheit von ganz unbekannten Perſonen zu Theil. In mehreren Städten lagen Summen für ſie bereit— ein guter Engel ſchien ſie zu begleiten und über ihnen zu wachen. Die Baronin ſchrieb dieß ihrer Tochter.
„Das Alles iſt meines Mannes Werk,“ ſagte eines Tags die gnädige Frau mit einem ſtrahlenden Ausdruck von Stolz, Zärtlichkeit und Freude zu mir. K. war in ihrer Jugend ſein Feind, und hat ihn auf verſchiedene Art beleidigt. Obgleich ſie ſeit dieſer Zeit in keine Be⸗ rührung mehr mit einander kamen, ſo weiß ich doch, daß mein Mann es nicht vergeſſen hat— denn vergeſſen kann er nicht— aber das iſt ſeine Rache... er iſt ein ed⸗ ler Menſch— Gott ſegne ihn!“
Ich ſagte Amen!
wa ten Vie unt
gut um mit den inde ließ wir den ſigſ niſe dent abet Ma Art tete färl lens mit laſſe Lipz halt
Pla ihn Wa gewi


