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und will ich nicht mitnehmen. Ich will ſie nicht ein Raub des Elends werden ſehen— denn Elend iſt das Schickſal, dem ich entgegengehe. Ihr achtungswürdiger
die: Charakter, die Güte, die ich ſelbſt in Ihrem Geſichte npfte, leuchten ſah, gibt mir den Muth, mich mit der Bitte an ſtil⸗ Sie zu wenden...(o hörten Sie dieſelbe doch ner⸗ von meinen zitternden Lppen ausgeſprochen— ſähen rin Sie in meiner Brnſt das Zerriſſene, das zerfleiſchte und eiten reuevolle Mutterherz— Sie würden mein Flehen ge⸗ aus währen) nehmen Sie— nehmen Sie mein Kind in Ihr man Haus in Ihre Familie auf! Aus Barmherzigkeit neh⸗ mehr men Sie es auf! Rehmen Sie meine Herminia in chloß Ihren Schutz— nehmen Sie ſie als Kammerjungfer be⸗ für Ihre Töchter— dazu wenigſtens möchte die Enkelin den des Marcheſe Azavellos für tüchtig angeſehen werden f.— fönnen. Jetzt iſt ſie ſchwach und krank— ſchwach an Körper und Gemüth, jetzt taugt ſie nicht zu Vielem... nheit aber haben Sie Gekut ld mit ihr... ach, ich fühle es, amen ich werde bitter,— und ich ſollte demüthig ſein Ver⸗ und zeihen Sie mir! und wenn Sie mich von Verzwe eiflung rten, retten wollen— ſo eilen Sie— eilen Sie als ein En⸗ igkeit gel des Troſtes hieher und ſchließen Sie mein beklagens⸗ Eis werthes Kind in ſchützende Arme. Dann werde ich Sie Her⸗ ſegnen und für Sie beten! O möchten Sie nie einen tie Angenblick haben, ſo bitter, wie dieſer!
und Eugenie A.“ ens
ram
inem Dieſen Brief erhielt die Oberſtin einige Tage nach hren dem Unglücksfalle ihres Sohnes. Sie zeigte ihn ihrem fol⸗ Manne. Die beiden Gatten reisten ſogkeich nach Stock⸗
holm und kamen mit Herminia zurück, der ſie von Stund an elterliche Zärtlichkeit bewieſen, und die in dem Ele⸗
gkeit ment des Friedens und der Liebe, das ſie hier umſchloß, bald eben ſo ſchön, als ſelig aufblühte. n
(Der Souffleur gebt ab, um Beate Alltäglich Platz zu machen, die Stwas ſchwatzluſtig ausſieht.)
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