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Die Familie H. : Skizze aus dem Alltagsleben / von Friederike Bremer. Aus dem Schwed. übers. von G. Fink
Entstehung
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reist ſchnell ab, und denkt, eine ſchöne Frau zu bekom⸗ men und mit der ſchönen Frau Geld, um ſeine Schulden zu bezahlen. Er hält um die Wittwe an ſie ſagt ja, verheirathet ſich in aller Stille mit ihm, denkt, ihr alter Vater werde es ihr nachher ſchon verzeihen dieſer aber(ein reicher und vornehmer Patron) wird ganz wü⸗ thend und enterbt ſie. Jetzt hatten die Neuvermählten keinen Pfenning mehr, um im Auslande zu leben. Nun, da kommen ſie hübſch hieher und in demſelben Augen⸗ blick macht ein Handelshaus, bei welchem Baron K. den ganzen Reſt ſeines Vermögens gehabt haben ſoll, ban⸗ kerott die Gläubiger fielen von allen Seiten über ihn her er mußte ſich ordentlich vor ihnen verſtecken, und deßhalb wohnte er in dem kleinen Waldhauſe dort und wollte weder Hund noch Katze ſehen wenn zufällig Leute hinkamen, ſo war er ſo böſe, wie ein wüthender Stier und zornig auf ſeine Frau, weil er glaubte, dieſe habe ſie hergelockt. Ja, es ſoll ein ungluͤckſeliges, elendes Leben dort geweſen ſein... Madame D.

Aber wie kam der junge H. hin?

Madame M.

Ja, das weiß Gott!. Ich habe es nie recht herausbringen können.. aber ins Haus kam er und die beiden jungen Leutchen verliebten ſich in einander. Faſt zur ſelbigen Zeit kommt anch der ſchöne und reiche Fideicommiſſarius G. hin und verliebt ſich ebenfalls in die kleine Herminia.

Madame D.

Das iſt ganz unbegreiflich! Das Mädchen iſt ja gar nicht ſchönkeine fraicheur, kein Colorit... Madame M. Ach ja, was iſt ſie denn gegen die allerliebſten Fräu⸗ leins D.? Ein Radischen neben Rüben. Madame D.(beleidigt). 7 Sie wollten vermuthlich ſagen Roſen?

bir iſt det all He da

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