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Der Souffleur.
Gichtroſen.
Madame M.
Ja, ja, ſo meint ichs. das verſteht ſich. Wo bin ich ſtehen geblieben? Richtig, ich hab's. Das Ding iſt gut... Der junge H. verreiste inzwiſchen und blieb den ganzen Sommer aus, und der Fideicommiſſarius kam alle Tage zu Ks. und niſtete ſich bei ihnen ein. Eines Tages hält er um ſie an— und was glauben Sie wohl? Herminia will ihn nicht, und ſagt geradezu nein. Aber da ſoll es einen Lärm im Hauſe gegeben haben.
Madame D.
Das Mädchen iſt mir immer wie eine Romanen⸗ närrin vorgekommen.
Madame Me.
Auf den Herbſt ſetzen dem Baran K. alle ſeine Gläubiger zu und wollen Geld haben, oder ihn ins Ge⸗ fängniß ſtecken. Sehen Sie; liebe gnädige Frau, die Sache iſt die: Er ſoll ſich den Sommer über heimlich in Stockholm aufgehalten, geſpielt und gewonnen, und damit theils ſeine Haushaltung beſtritten, theils die Gläubiger hinausgezogen haben. Aber auf einmal wandte ſich das Blättchen, und er kam in ein ſchreckliches Ge⸗ drange. Da ſchwur er einen theuren Eid und ſagte zu dem Fideicommiſſarius G:„Bezahlen Sie ſogleich zehn tauſend Thaler für mich— und Sie bekommen Herminia zur Frau.“ Er antwortete:„Sobald ſie meine Frau iſt, bezahle ich die Summe augenblicklich.“ Der Baron wollte nun Herminia zuerſt einſchrecken, daß ſie Ja ſagen ſollte. Aber es half Nichts. Da warf er ſich ihr zu Füßen und bat; die Baronin that daſſelbe— und das Mädchen weinte und ſagte blos:„Gebt mir noch drei Tage Zeit.“ Die Eltern wollten nicht, muß⸗ ten aber nachgeben, und in dieſer Zeit ſchrieb ſie an den Kornet H., er möchte über Hals und Kopf nach Hauſe kommen


