ſich ſeine Heftigkeit während des Geſangs; Gefühle voller Seligkeit ſchienen in ſeine Bruſt einzuziehen, und er ſah zur Decke empor mit einem Blick, welcher den Himmel offen zu ſchauen ſchien.
Die gnädige Frau, die inzwiſchen hinausgegangen war, kam nach dem Geſang wieder herein, an der Hand die bezaubernde Sängerin— die engelſchöne—— Her⸗ minia. Der Oberſt ſtand auf und ging ihnen entgegen. Mit wahrer Vaterzärtlichkeit umarmte er das reizende Weſen und ſtellte ſie feierlich als feine geliebte vierte Tochter der Geſellſchaft vor.
Möge es dem Kornet Niemand verdenken, daß er nicht ſogleich aufſprang und ſich der Geliebten zu Füßen warf. Er konnte es wirklich nicht. Das Gefühl hin⸗ reißender Seligkeit war zu ſtark für ſeine ermatteten Kräfte, und eine augenblickliche Ohnmacht überfiel ihn in dem Moment, da er an der Hand ſeiner Mutter das geliebte Weſen eintreten ſah, das er auf immer für ſich verloren geglaubt. Die gnädige Frau leerte jetzt vol⸗ lends ihre ganze Flaſche mit kölniſchem Waſſer rein über ihn aus.
Als er die Augen wieder aufſchlug, begegneten ſie
denen Herminias, die voll Zärtlichkeit und Thränen auf ihm ruhten. Der Oberſt nahm die Hände der jungen Liebenden und vereinigte ſie. Die ganze Familie ſchloß einen Kreis um die beiden Seligen. Worte wurden nicht geſprochen, aber dieſe Blicke, dieſes Lächeln voll Liebe und Seligkeit— o wie unendlich beſſer ſind ſie nicht, als Worte!
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Muhmaßlicher Chor meiner Leſer. 7 Aber wie? Aber was? Aber warum? Aber wann? Aber wie kam es? Wie güg es zu? Ich werde die Ehre haben, methodiſch und der Ord⸗
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