e. a⸗ ht, nt. cht ge⸗ die rde ovs rei⸗ toi⸗ tenz den nuß iger wie lten äßt; vohl heit, was
17
in der phyſiſchen Welt gefordert wird, taugt in der mo⸗ raliſchen kein Platz ſo gut zu einem Obſervatorium, als der niedrige, von allen Blicken am wenigſten bemerkte; und folglich beſitzt die Hausräthin in der Familie einen der vortheilhafteſten, um ihr forſchendes Fernglas auf die Hemiſphäre derſelben zu richten. Jede Bewegung, jeder Fleck im Planeten des Herzens wird ihr allmählig ſichtbar; dem geringſten herumkreiſenden Rometen folgt ſie auf ſeiner Bahn;— die Verfinſterungen ſieht ſie kommen und verſchwinden, und indem ſie die Phänomene betrachtet— die wachſenden Gefühle und Gedanken in der Menſchenſeele— die zahlloſer ſind, als die Sterne des Himmels, lernt ſie Tag für Tag einen Punkt mehr von dieſer großen, bewundernswürdigen Hieroglyphe der Schöpfung deuten und auslegen. Man ſieht daher, daß ſie ſich allmählig einen guten Theil des köſtlichen, jeder Zeit anwendbaren Goldes, genannt Menſchenkenntniß, erwerben muß, und es lächelt ihr die Hofſnung entge⸗ gen, daß ſie in einer Zukunft, wo eine Brille ihre Naſe und Silberhaare den bejahrten Scheitel ſchmücken wer⸗ den, wie ein Orakel zu der lauſchenden Jugend ſprechen wird von dem, was ſie weiß, und dieſe noch nicht ahnt.
So viel von der Hausräthin im Allgemeinenz jetzt noch einige wenige Worte von derjenigen, die in der Familie des Oberſten einigermaßen dieſe Rolle ausfüllt — ich ſage einigermaßen, denn ſie wird, Gott ſei Dank, mehr wie eine Freundin behandelt, ſteht ſomit nicht auf dem Poſten des Suuffleurs und eben ſo wenig hinter den Couliſſen, ſondern tritt häufig auf die Bühne hervor und ſpricht ihre Rede frei und ſicher, ſo gut wie die übrigen Acteurs.
Das erſte Wort, das ihre kindlichen Lippen nach einjährigem Aufenthalt auf dieſer gemeinen Erde ſam⸗ melte, war„Mond.“ Acht Jahre ſpäter ſchrieb ſie ihre erſten Verſe an den Mond, und der Morgen eines Le⸗
Bremer die Familie H. 2


