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reund⸗ Herzen te auf i m einem Leben nieder⸗ neben ber ſie nſcht.
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tzt ab⸗ kräfte. Herbſt über⸗ in und meine ßlänen mein Bra⸗ e nun⸗ finden.
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zufrieden mit ihrer Verwaltung. Man verſicherte ſie, daß ſie noch jung genug ſei um dieſelbe beizubehalten, und man bat ſie, von allen Gedanken an einen Rücktritt abzuſtehen.
„Ich danke euch, meine lieben Kinder,“ ſagte Frau Cäcilie gütig und heiter.„Es iſt mir lieb, daß ihr mit mir zufrieden ſeid und mich nicht zu alt findet. Aber ich— ich ſelbſt fühle mich zu alt. Ich fühle ſeit ein paar Jahren deutlich, daß mein Gedächtniß und meine Kräfte avnehmen, und daß ich nicht mehr die erforder⸗ liche Stärke und Ausdauer beſitze, um einem ſo großen Gute vorzuſtehen und für das Gedeihen deſſelben, ſowie der dazu gehörenden Unterthanen ſo zu wirken, wie nach meiner Anſicht gewirkt werden kann und muß. Ich kann mich unmöglich darüber täuſchen: meine beſte Zeit iſt vorüber. Dagegen iſt für mich vie Zeit gekommen, wo es für den Menſchen gut iſt, wenn er ſich von der Welt zurückzieht und mehr mit ſich ſelbſt beſchäftigt. Und da⸗ rin liegt ganz und gar nichts Trauriges, meine Kinder. Weiß nicht die Raupe, die auf der Erde kriecht, wenn die Zeit da iſt, ſich eirzuſpinnen und auf die Verwand⸗ lung vorzubereiten? Sollte nicht ebenſo gut auch der Menſch es fühlen, wenn die Zeit für ihn gekommen iſt ſich einzuſpinnen und ſtille zu werden? Denn auch der Menſch ſoll ſich einſpinnen. Er ſoll ſich in die Binden des Alters einwickeln, ſoll ſich einſam in ſich ſelbſt zu⸗ rückziehen und auf den Uebergang vorbereiten. Aber deßhalb braucht er nicht zur Puppe zu werden, ſo we⸗ nig als man die Zeit des Alters für eine traurige an⸗ ſehen muß. Es iſt unrecht und undankbar in der Erde vor Allem vas„Jammerthal“ zu ſehen. Hat nicht Gott ſie, uns zur Freude, mit Gutem und Schönem angefüllt, und hat er nicht jedem Menſchen und jedem Alter ſein beſtimmtes Maß des Genuſſes zugetheilt? Das Greiſen⸗ alter hat Genüſſe, wie kein anderes Alter ſie kennt. In der Ruhe des hohen Alters erwacht das Gemüth zu klarerem Verſtändniß von vielem Guten und Herrlichen, was man früher nicht beachtet hatte. die


