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Spannung das ſchönſte Verhältniß zwiſchen ihm und ſeiner neuen Familie entſtanden war, und überdieß wie viel Wünſchenswerthes die neuen Familienverbindungen in ſich ſchloſſen, obſchon ſie ſich gegen ihren Wunſch ge⸗ vildet hatten und ſie ſelbſt überflüſſiger und einſamer machten als zuvor, dann fand ſie immer neue Veran⸗ laſſungen zur Dankbarkeit und demüthigen Freude über die Leitung des höchſten Weltenlenkers. Und wenn ſie ſich nach der ſchönen Thorild'ſchen Regel, die ſie ſich ſchon längſt zu eigen gemacht hatte, all das Gute vor Augen hielt, was überhaupt war, wenn ſie ſich ſagen konnte: Das iſt gut! das iſt gut! da freute ſie ſich über ihre vollendete achtzehnjährige Arbeit, die Bettdecke lag ſo leicht auf ihr, und die Luft im Zimmer ſchien ihr immer leichter und lieblicher einzuathmen, wenn ſie be⸗ dachte, daß ſie ihr Werk gut vollbracht hatle.
Nächſtdem beſchäftigte ſie ſich mit der Zukunft. In der Stille der Nacht ſtand ihre Seele vor dem Bette der jüngſten Tochter und überlegte das Wohl derſelben. Auch an ihre anderen Kinder dachte ſie. Am meiſten jedoch und am zärtlichſten an das lahme Mäochen, an ihre Innerſte, ihren Liebling. Die andern alle konnten ſich jetzt ſelbſt forthelfen. Und ſie faßte für die Zukunft einen Beſchluß, über welchen wir ſpäter Genaueres er⸗ fahren werden. Schlaf fand ſie in dieſer Nacht nicht in ihrem Bette. Aber ihre Seele wurde ruhig. Und das war ihr beſſer als Schlaf. Sanft und freundlich ſtand ſie am andern Morgen unter ihren noch ſchläfrigen Kindern und Freunden.
Drei Tage ſpäter fand auf Bragesholm ein großes Reiſefrühſtück ſtatt. Denn mehrere von den Mitgliedern und Freunden der Familie wollten abreiſen, unter An⸗ dern auch Ida, welche Adolph in ſeinem Wagen nach der Küſte bringen ſollte. Auf den Herbſt, ſo war es ab⸗ gemacht, ſollte er nach Uleaborg kommen und ſie von da als Gattin nach Bragesholm zurückführen.
Die Tafel war mit einer Menge verſchiedener Ge⸗ richte reich beſetzt. Brodſorten allein waren wenigſtens
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