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all' das Unſrige iſt ſein und all' das Seinige iſt unſer. Das Gut ſoll wie bisher in Mama's Hand bleiben, und Adolph ſoll es gemeinſchaftlich mit ihr verwalten, wie ſie das verabredet haben. Und ſie ſollen Jedem von uns ſeinen Antheil zuweiſen, Theodor ſoll ohne alle Be⸗ kümmerniſſe leben, frei, frei wie die glücklichen Vögel da draußen, und wenn er will, ſoll er in die Welt hinaus fliegen können, ſo weit und ſo lang er will, denn das iſt für ihn Bedürfniß. Aber er ſoll immer wiederkehren zu uns, zur Mama und mir. Denn hier iſt ſeine Heimath, und hier ſoll er wohnen und bleiben, wenn er einma müde iſt. Und wir werden uns immer nach ihm ſehnen, wenn er fort iſt. Und wir werden während dieſer Zeit ſein Gut verwalten, als wäre es unſer. Denn all' das Seine iſt unſer und all' das Unſere iſt ſein. Und ſo wird Niemand ärmer, ſondern wir alle werden reicher werden. Denn wir haben noch einen Freund bekommen, und wir alle werden ihn und uns ſelbſt unter einander ſo innig lieb haben.“
Hätte die Sonne an einem ſchönen Tage zu den Planeten geſprochen,— und muß ſie das nicht thun, wenn ſie ihnen zur Zeit des Hochſommers Licht und Wärme zuſtrahlt?— ſo hätte ſie nicht viel anders auf ſie gewirkt, als hier die Innerſte auf ihre Umgebung wirkte. Alle fühlten, daß ſie das Schönſte und Beſte geſagt hatte. Alle fühlten, daß ſie die innerſten Ge⸗ danken und Wünſche jedes Einzelnen, ſo wie ſie ſich dunkel in den Kammern des Kopfes und Herzens be⸗ wegten, ausgeſprochen, daß ſie der gegenwärtigen Ver⸗ wicklung die einzige gluͤckliche Löſung gegeben hatte. Sie hakte die Ihrigen mit einem Male über alle irdi⸗ ſchen Alltagsverhältniſſe hinaus gehoben und ſie in das Imnerſte des Lebens verſetzt, wo das Licht der Liebe und das Geſetz der Liebe alle Schwierigkeiten, alle Fra⸗ gen löſen und Alles freundlich und leicht machen.
Entzückt beugte ſich Theodor über das Bett und küßte die lächelnden, beredten Lippen. Dann gab er ſich den Umarmungen hin, die ihn von allen Seiten bewill⸗


