d ur⸗ gutem miß⸗ Wiß⸗ Und tz d bat
uf die f und
habe ſehen der 6
hinter r ſich
n ge⸗
hend, das? en zu iehen „ bis und .
ißen, ſein weite nzu und muen⸗ rich! nicht
17
zu fliehen. Er blieb ſtehen. Und als Frau Cäciliens ausgereckte Arme ihn berührten, da ſank er an ihre Bruſt.
„Mein Sohn Erich!“ ſaate ſie heftig aufgeregt, „Willſt Du mich tödten? Glaubſt Du, daß ich nach ſolchen Vorgängen noch eine frohe Stunde haben könnte? Du handelſt unrecht gegen mich, gegen all' die Meinigen, wie auch gegen Dich ſelbſt. Du wirſt, Du ſollſt und mußt bleiben. Und was recht iſt, ſoll Dir, ſoll uns Allen geſchehen, ſonſt könnte ich nicht ruhig im Grabe liegen.“
„Was recht iſt!“ wiederholte Theodor, indem er ſich aufrichtete.„Ja, aber was iſt recht? Was wäre aus meines Vaters Beſitzung geworden, wenn ſeine Gattin ſie nicht der Zerſtörung entriſſen, ſie ſorgfältig gepflegt und durch achtzehnjährige Mühen und Entbehrungen von der vrückenden Schuldenlaſt erlöst hätte. Sie ware zu Nichts zuſammengeſchmolzen. Was ſie jetzt iſt, das iſt das Werk dieſer Frau. Deßhalb hat ſie auch das Recht, es zu beſitzen und zu genießen. Sollte ich, der Fremdling, der Nichts gethan hat, der ihr nie etwas Anderes als ein Herzeleid geweſen, jetzt herkommen und nun Alles wieder ihr und den Kindern ihres Herzens entreißen? Iſt dieß das höchſte Recht, ſo iſt es auch das höchſte Unrecht. Und das will ich nicht! Was frage ich nach euern Geſetzesparagraphen, und was be⸗ fümmere ich mich um ſie? Ich erkenne ein höheres Ge⸗ ſetz, einen höheren Richterſtuhl an. Und ich berufe mich an das höchſte, an das innerſte Recht.“
„Dann,“ ſagte Frau Cäcilie mit einer ſchnellen, heitern Eingebung,„dann appellirſt Du an die In⸗ nerſte. Und ihr Urcheil bin auch ich bereit anzu⸗ erkennen. Die Innerſte ſoll richten zwiſchen uns!“
„Ja, zur Innerſten! Zur Innerſten!“ rief Theodor entzückt.„Sie ſoll urtheilen, ſie ſoll entſcheiden. Und was ſie ſagt, das ſoll feſtſtehen. Sie allein verſteht mich und Alles recht!...“ Und er ſtürzte wieder in's Haus, die Andern alle ihm nach. Zur Innerſten, in die kleine Freude, ging der Familienzug. Schon manch⸗


