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zurück; ihre Kniee wankten, ſie mußte ſich ſetzen und wurde immer bläſſer, indem ſie noch einmal ſtammelte:„Er iſt todt„ wor!“
„Er iſt es nicht!“ rief jetzt Theodor mit Beſtimmt⸗ heit.„Er ſteht hier vor Ihnen. Ich bin Erich Nor⸗ denhjelm!“
Es lag in Theodor's— wir wollen ihn fortwährend ſo nennen— Weſen und Ausdruck Etwas, das beinahe keinen Zweifel an der Wahrheit ſeiner Worte geſtattete. Aber Frau Cäcilie ſagte dennoch:
„Haben Sie Beweiſe?“
Theodor antwortete nicht. Er betrachtete ſie bloß fortwährend mit Augen, in denen ein ſtürmiſcher Schmerz ſich ausſprach. Und Frau Cäcilie las darin einen Be⸗ weis, ſchlagender als die andern alle.
Jetzt trat der alte Verwalter von Neuem vor und ſagte mit gewaltſamer Aufregung:
„So wahr mir Gott an Leib und Seele helfe, ſo iſt er es, Herr Erich, der Sohn meines früheren Herrn, des Gutsbeſitzers Nordenhjelm. Ich habe ihn wieder erkannt und weiß, daß er es iſt. Ja, das weiß ich und kann einen heiligen Eid darauf ablegen.“
„Seit wie lange weißt Du das?“ fragte Frau Cä⸗ cilie mit einem ernſten Blick auf den alten Diener.
„Mit Gewißheit erſt ſeit geſtern!“ antwortete er. „Aber ich hatte ſchon ſeit mehreren Tagen meine Ver⸗ muthungen, als der junge Herr mich über allerlei Dinge aus früheren Zeiten fragte, und als ich bemerkte, daß er Vieles genauer wußte, als ich ſelbſt, da ſagte ich zu mir ſelbſt: Paß' auf! das muß Herr Erich ſein!... Aber geſtern ſagte ich mit aller Gewißheit: Er iſt es.“
Frau Cäcilie warf einen umwölkten Blick auf ihre
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umſtehenden Kinder. Sie zitterte ſichtbarlich und ſchien
nach Faſſung zu ringen.
„Ich ſehe ſchon, wie es ſteht!“ ſagte jetzt Theodor langſam und bitter, indem er die e Geſichter um ſich her anſah,„ich ſehe wie es ſteht! Und ich hätte es wiſſen können, daß es ſo kommen mußte. Ich bin
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