rechen meine nn „daß
lugen
ſeine iſchen durch igſten nun⸗ zu⸗ allen cilie ugen
olph an! daß Ida, als zeihe mir, Dir, her ich ſtes. er!“ im⸗ Du iner ann um⸗ ſicht iner mube
Ihr
Charakter, obſchon edel, iſt zu ſtolz, und ihr Gemüth iſt— nicht gut. Ich kann nicht läugnen, daß ich an⸗ dere Pläne, andere Wünſche für Dich hatte. Aber das iſt die gewöhnliche Schwachheit und die gewöhnliche Selbſttäuſchung der Mütter, lieber Adolph. Gleich⸗ viel! Du hatteſt alles Recht, für Dich allein zu wählen, ohne Rückſicht auf irgend eine andere Perſon als auf Deinen Jungen. Möge Ida ihm eine gute Mutter ſein! Möge ſie Dich glücklich machen, und ſie wird nie Urſache haben, über Kälte von meiner Seite zu klagen, Sei überzeugt, Adolph, daß die Frau Deiner Wahl von Deiner Mutter gut empfangen werden wird. Möge, möge ſie dich glücklich machen!“
Mit thränenden Augen und mütterlicher Huld umarmte Frau Cäcilie ihren Schwiegerſohn.
„Und jetzt,“ fuhr ſie freundlich fort, indem ſie auf ihr Schlafzimmer zuging,„jetzt will ich eine Weile allein ſein. Beim Frühſtück kannſt Du Deine Ida zu mir führen.“
Frau Cäcilie ging in ihr Cabinet. Sie wünſchte ſich in der Stille zu ſammeln und ihre aufgeregten Gefühle zu beruhigen. Denn ſie war ſchmerzlich er⸗ griffen von dem Vorgefallenen. Es war ihr ſehr zu⸗ wider, daß Ida an Virginiens Stelle treten ſollte, und ſie fühlte, daß die alte Frau auf Bragesholm und die künftige junge Gebieterin ſich nicht genug mit einander vertragen würden. Auch dachte ſie mit Un⸗ ruhe an Charlotte. Wie ſollte Charlotte, die ihr Herz ſo innig an Adolph gehängt, dieſes hinnehmen und ertragen? Inzwiſchen konnte ſich Frau Cäcilie ihren kummervollen Gedanken nicht lange überlaſſen, denn auf einmal öffnete ſich ihre Schlafkammerthüre, und Charlotte ſteckte ihr Köpfchen herein. Als ſie ihre Mutter blaß und ernſthaft im Lehnſtuhl ſitzen ſah, da eilte ſie zu ihr, küßte ſie und bat mit verweinter Stimme, ſie möchte nicht böſe werden, aber ſie, Char⸗ lotte, habe ihr Etwas zu ſagen, ein Bekenntniß ab⸗
zulegen. 10*


