Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Der ſchon im Fluge begriffene Geiſt klammerte ſich an das Requiem feſt.

Nun begann der Jammer der Zurückgebliebenen. Konſtanze warf ſich auf die Leiche, umklammerte ſie und konnte nur mit Mühe losgewunden werden.

Dieſer ſchauervollen Nacht folgte ein noch fürchter⸗ licher Tag!

Die Freunde des Verblichenen ſtrömten herbei und erfüllten die Wohnung mit ihrem Jammer.

Die Rauhenſteingaſſe ſtrotzte von Leidtragenden.

Schikaneder ging in Verzweiflung herum und rief: Sein Geiſt verfolgt mich allenthalben, er ſteht mir im⸗ mer vor den Augen!

Konſtanze warf ſich in des Verſtorbenen Bette, wollte ſeine Krankheit erben und ihm im Tode folgen.

Baron van Swieten, der zeitlich am Morgen ſich einfand, um mit ihr zu weinen, ließ die arme Frau zu Herrn Bauernfeind, Schikaneder's Compagnon, bringen.

Sie verfiel in der That in eine Todeskrankheit, von welcher ſie jedoch genas.

Der Meiſter war noch nicht zur Erde beſtattet, ſo erſchien auch ſchon der geheimnißvolle Bote und verlangte das Requiem.

Als die kranke Witwe ihn erblickte, rief ſie:Das

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