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ſich iſt das Gift, welches mein ſeliger Mann bekommen zu haben wähnte!“
F. Nichts deſto weniger gab ſie ihm die unvollendete
Partitur, eine getreue Kopie für ſich behaltend, die von
Süßmayer nach des Meiſters Angaben vollendet wurde.
Von dieſem Augenblicke verſchwand der Bote, und
4 alle Mühe, den geheimnißvollen Beſteller zu erforſchen, war vergebens!
Erſt zehn Jahre ſpäter, als der Muſikalienverleger in Leipzig die Witwe um ihre Partitur erſuchte, da das Werk ohnedieß bekannt genug ſei, glaubte ſie, damit der
ef: Stich nach der beſten Kopie geſchähe, die Partitur nicht
m⸗ verweigern zu ſollen; da erſchien der Wiener Advokat Sortſch als Bevollmächtigter des geheimnißvollen Beſtel⸗
te, eers und erhob Beſchwerde gegen die widerrechtliche Ver⸗ öffentlichung des Requiems.
ich Bei dieſer Gelegenheit lüftete ſich der Schleier; der
zu Beſteller war Graf von Wallſegg, damals auf ſeinem
n. Landgute Stuppach in Unteröſterreich wohnhaft.
on Uiber die Miſere, daß man des Meiſters Grab nicht weiß, decken wir den Schleier des Erbarmens; unſere
ſo Aufgabe endet mit ſeinem Heimgang.
te Wollt ihr ſeinen frühen Tod beweinen, thut es immerhin; vergeßt aber nicht, daß er dadurch den Hin⸗ fälligkeiten des Alters entging.


