Teil eines Werkes 
2. Bd. (1859)
Entstehung
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Thränen guseie und eet mit erzwungener Heiterkeit:Sie machen mir kicht bange! Sie werden noch die Güte haben, mich konlden Faſching auf die Redoute zu führen; das Sterben laſſen wir zu allerletzt!

Ja! murmelte Mozart,wenn ich xicht vergiftet worden wäre! Sie werden es ſehen, ich ſterbe. ich habe ſchon den Todtengeruch auf der Zunge, ich rieche den Tod! Wer würde meiner armen Konſtanze beiſtehen, wenn Sie nicht blieben!

Sofie verſprach, ſogleich wieder zu kommen, ſie wolle nur für die Mutter daheim einige Einkäufe be⸗ ſorgen.

Etwas ſpäter rief Mozart ſeine Frau zu ſich und ſagte zu ihr:Liebe Stunzerl bei dem Auftrage, den ich Dir jetzt ertheile, rechne ich auf Dein treues Herz und auf Deine Gewiſſenhaftigkeit. Du wirſt wenn ich mei⸗ nen Tod ſo lange geheim halten, bes Albrechtsberger um die mir gewordene Anwartſchaft auf die Domkapellmeiſters⸗ Stelle eingekommen ſein wird; ich habe dieß mit ihm be⸗ reits beſprochen, ihm gebührt vor Gott und der Welt mein Dienſt!

Die weinende Gattin verſprach, den Auftrag zu er⸗ füllen, und hielt Wort; Albrechtsberger erhielt die An⸗ wartſchaft und im folgenden Jahre, als ſnpellneſer Hoffmann ſtarb, die Stelle.

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