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ſtanze, ihm die verlangte Partitur des Requiem nicht mehr verſagen zu dürfen, und der Meiſter ſetzte nun die unterbrochene Arbeit mit um ſo größerem Eifer fort.
Doch die Hoffnung auf die Dauer dieſes glückli⸗ cheren Zuſtandes ſchwand bald, nur zu bald! Mit der Arbeit am Requiem kehrte die Schwermuth wieder, die Schwäche nahm wie im Fluge zu; ſchon der 20. No⸗ vember zwang ihn, das Bett zu hüten, von dem er nicht mehr erſtehen ſollte.
Hände und Füße wurden ſchwer und begannen zu ſchwellen.
Doktor Cloſet, der ihn behandelte, diagnoſirte ein rheumatiſches Fieber und befürchtete eine Gehirnent⸗ zündung.
Konſtanze wich nicht vom Lager des theuren Kran⸗ ken und ſuchte ihn durch die liebevollſten Tröſtungen aufzurichten.
Zur Zeit ſeiner Erkrankung befand ſich der Meiſter in traurigen Verhältniſſen, allein die Zukunft lächelte ihn golden an.
Von Peſth und Amſterdam waren von Kunſthändlern Beſtellungen auf periodiſche Lieferungen eingegangen; mit der Prager Bühne hatte er für eine Oper abgeſchloſſen; das Furore der Zauberflöte öffnete ihm jedes Theater. Welche glänzenden Anſichten! der Anwartſchaft auf die


