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Baroneſſe; ich habe noch keinen Menſchen gefunden, der ſogar ſeinen Geſang ſo verſtellen konnte!“
Die Eins⸗Fanny war ſo barmherzig, nur einen Theil des Liedes zu ſingen.
„Nun, Herr Graf?“ fragte ſie, plötzlich im Spiel und Geſang einhaltend,„bin ich die Sängerin im Wein⸗ garten geweſen?“
„Nein! wahrhaftig nein!“ erwiederte Scipio mit kerndeutſcher Ehrlichkeit.
„Sie ſehen alſo, daß meine arme Schweſter ſich einer Nothlüge bediente. Sie bat mich um Gotteswillen, Sie ja bei der Meinung zu laſſen, daß ich die Sängerin im Weingarten geweſen und Ihnen beileibe nichts vorzu⸗ ſingen.“
„Warum das? was zwang ſie, mich zu täuſchen?“
Die Eins⸗Fanny ließ ein paar Sekunden lang das Köpfchen ſinken, ſeufzte, und gönnte dann dem Züngel⸗ chen wieder freien Lauf.
„Was ſie dazu zwang? Ich ſollte es Ihnen eigent⸗ lich nicht enthüllen, Herr Graf, denn ſie hat mir's bloß unter dem Siegel der ſtrengſten Verſchwiegenheit anver⸗ traut; indeſſen bin ich nicht zum Schweigen geboren und es ſteht geſchrieben: Es iſt nicht gut, daß der Menſch allein ſei; und warum iſt es nicht gut? Weil, wenn der Menſch allein wäre, er Niemanden hätte, dem er ſich mit⸗


