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Der arme Scipio zog ſeine Fühlhörner ein; die Redefluth übergoß ihn wie Eiswaſſer.
Welch ein Unterſchied zwiſchen dieſer enragirten Schwätzerin und ihrer ſanften, wortbedächtigen Schweſter!
„Ich gratulire Ihnen zu dem Glücke, Mademoi⸗ ſelle,“ ſagte er kühl,„und hege die Uiberzeugung, daß Sie deſſen vollkommen würdig ſind.“
„Ohne mir zu ſchmeicheln, Herr Graf! Ich bin brav, verſtehe eine Wirthſchaft zu führen, was für eine Frau Baronin freilich keinen Werth hat, weil es Andere an ihrer Stelle thun; die vornehmen Weibsleute ſind ſo glücklich, daß ſie nur Frauen ſein dürfen und keine Hausfrauen.“
„Ich denke, im letzteren beſtünde das Glück.“
„So? Wirklich? Nun die Anſichten ſind verſchieden. Ich und meine Schweſter differirten von je in unſeren Anſichten, obwohl wir Zwillinge ſind. Wenn die Eins⸗ Fanny„Ja“ ſagte, konnte man überzengt ſein, von der Zwei⸗Fanny ein„Nein“ zu hören. Sie müſſen nämlich wiſſen, daß ich, als die ältere— ich bin um zehn Mi⸗ nuten älter— die Eins⸗Fanny hieß und ſie die Zwei⸗ Fanny. Man wollte der Armen nicht wehe thun und mich die„ſchöne Fanny“ nennen, weil das ſie an ihre körper⸗ lichen Mängel erinnert und geſchmerzt hätte. Die Men⸗


