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Die Kammerjungfer dankte für die freundſchaftliche Warnung und verſprach, darauf zu achten.
Die erſte fühlbare Folge des Ameiſengewühles war eine Scene zwiſchen der Gräfin und ihrem Neffen, die bei weniger Beherrſchung von Seite Scipio's ſtürmiſch hätte n können.
Die Frau Tante kündigte ihrem Neffen an, das verſchobene Feſt ſolle nun ſtatt haben und dasſelbe werde gleichzeitig das Bertohungeſeſ ſein.
Dagegen machte der junge Kavalier entſchiedene Einwendung.
„Meine gnädige Tante,“ ſagte er,„ich bin Ihnen für den Eifer, mein Glück zu gründen, ſehr dankbar; be⸗ dauere jedoch herlich, daß das Mittel, welches Sie dazu wählen, nicht das rechte iſt.“
„Verſtehſt Du dem„Mittel“ die Ehe über⸗ haupt, oder die Braut insbeſondere?“
„Ich werde mich nie mit einem weiblichen Weſen verbinden, das ich nicht lieben kann.“
„Ich ſa age Dir aber, daß Du die Komteſſe lieben wirſt. Sie iſt jung, ſchön, ge tidet, beſitzt Anmuth und Geiſt.“
„Ich erlaube mir einzuwenden, gnädige Tante, daß ich im Voraus überzengt bin, die Komteſſe nicht lieben zu können.“
1859. XIX. Die zauberflöte. II.
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