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„Nun, großer Emanul! was hat man an dem Duett
auszuſetzen?“ 1 „Nur nicht ſo hitzig, wir ſind erſt bei der Suppe.
Ich hab' mir ſagen laſſen, daß die Suppe keine, bei allen
Völkern übliche Speiſe iſt, und ein Gelehrter behauptet,( daß einſt jene Völkerſchaften, welche keine Löffel kannten, die Suppe trinken oder austunken mußten.“
„Um dieſe Entdeckung zu machen, braucht man eben
kein Gelehrter zu ſein!“ lachte Mozart.
„Als ich in Nürnberg die Direktion führte, zeigte 1 man mir ein Kochbuch vom Jahre 1691, in welchem die Recepte für 117 verſchiedene Suppengattungen verzeichnet. waren.“
„Unſer S Kochbuch vom Jahre 1717,“ replicirte Mozart,„4 Bände in Quarto ſtark, Rezepte für 281 Fleiſch⸗ und 136 Faſten⸗Suppen. Doch was iſt's mit dem Duett?“
„Salomon der Weiſe ſprach: Alles hat ſeine Zeit.“ „Seit wann halteſt Du es mit Salomon?“ „Seit ich zufällig erfahren habe, daß er der glückli⸗
che Gatte von 3000 Weibern geweſen. Nun, was ſagſt
zu den Zuckererbſen mit der gebackenen Gansleber?
Die Fiererſen ſind ein Präſent des Lichtenſtein, ſchen Gärtners und die Leber ſtammt von einer jüdiſchen Gans.


