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„Das Duett zwiſchen Pamina und Papageno: Bei Männern, welche Liebe fühlen, fehlt auch ein gutes Herz
nicht.“ „Laß es hören, Bruder, laß es hören!“
Mozart produzirte nun ſeine zweite vormittägige Kompoſition.
Da Schikaneder, wie bereits erwähnt, die Rolle des Papageno für ſich auserſehen hatte, widmete er dieſer Piece eine, wo möglich noch größere Aufmerkſamkeit.
Nachdem der Kompoſiteur das Duett zu Ende ge⸗ ſpielt, ſagte der Theaterdirektor:„Bravo! ſchön! vor⸗ trefflich! aber, weißt Du was, lieber Bruder, wir werden jetzt zu Tiſche gehen.“
„Das heißt mit andern Worten,“ rief Mozart la⸗ chend,„das Duett gefällt Dir nicht.“
„Wir werden darüber bei Tiſche weiter ſprechen.“
Im Gemache nebenan war ſervirt und zwar nur für zwei Perſonen, was ſonſt bei Schikaneder, der gerne in Geſellſchaft ſpeiſ'te, nicht der Fall zu ſein pflegte, wozu ihn aber, während Mozart die Zauberflöte komponirte, die Vorſicht zwang, da während der Tafel über die ein⸗ zelnen Muſik⸗Nummern debattirt und konſultirt wurde, und die Melodien vor Diebſtahl geſchützt bleiben mußten.
Die Freunde ſetzten ſich an den Tiſch und ließen ſich es ſchmecken.


