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Mozart lachte, ſetzte ſich an's Klavier, der vorſich⸗ tige Direktor ſchloß Thür und Fenſter und mahnte: „Nicht zu laut, Freund, es könnt' wo ein Italiener ſtecken.“
Mozart begann nun, im Spiel und Geſang der Sntieſ Vorſicht ſich Eſige Tamino's Arie: „Dies Bildniß iſt bezaubernd ſchön,“zu ſingen.
Schinn er in ſeiner rieſigen Größe e ſtand vor ihm, ohne ſich zu regen.
Wie ein Kavallerieroß, wenn es Trompetenſchall hört, ſpitzte er die Ohren und horchte.
Als der Kompoſiteur zu Ende war, rief er begei⸗
ſtert:„Mozart, Mozart! Du biſt ein. Du biſt ein.. ein Mozart! Deine Arie iſt wie„Mein Bildniß“
bezaubernd ſchön. Sie bleibt ſteh'n, wie Du Sie geſchrie⸗ ben haſt; keine Note darf wegbleiben.“
„Du biſt alſo zufrieden damit?“
„Ich bin entzückt, bin hingeriſſen! Merk Dir's, Freund, ich habe Hunger, daß ich kaum ſtehen kann, und Deine Kompoſition hat mir ſogar in dieſem Zu⸗ ſtande gefallen— einen giltigeren Beweis für ihre Vor⸗ trefflichkeit gibt es nicht!“
„Verſuchen wir's weiter, vielleicht feiere ich heute noch einen Sies über Deinen Hunger.“
„Was haſt Du ferner niedergeſchrieben?“
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