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„Schon zwölf?“ rief Mozart;„unglaublich, wie die Zeit verrinnt!“
„Ich wünſche, daß ſie dem Publikum beim Anhören der Oper ſo ſchnell vergehe, wie Dir beim Schreiben. Thomas!“— ſo hieß der Wächter an der Gartenthüre— „die Schreibereien zuſammenpacken— Dintenzeug her⸗ unten laſſen— das Andere hinauftragen— auf den Tiſch im Klavierzimmer legen— keine Papierfleckel ver⸗ lieren, oder der Thomas wird arquebuſirt.“
Nach dieſem Kommando hängte ſich der große Emanuel in den Arm des kleinen Wolfgang und ſpazierte mit ihm über den Hof, hinauf in den erſten Stock,
„Nun, Freund, wie biſt Du mit Dir zufrieden?“
„Ich hab' an mir nichts auszuſetzen,“ antwortete Mozart;„ich bin ein perfekter Billardſpieler, ein gra⸗ ciöſer Tänzer, der ſeinem Meiſter Veſtris Ehre macht, ein Kompoſiteur, der ſeinen Bach und Händel in den kleinen Fingern und im Kopf herumträgt, und endlich, damit mir ja keine Tugend abgehe, bin ich der muſter⸗ hafteſte Ehemann....“
„Innerhalb Deiner Wohnung,“ fiel ihm Schika⸗ neder ins Wort,„einverſtaden! Doch Du biſt meiner Frage ausgewichen; wie ſteht es mit der Zauberflöte? Laß' hören, was Du heute zu Papier gebracht, denn kom⸗ ponirt war es ſicher ſchon früher.“
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