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Ich ſetzte mich denn auch hin und ſagte die Kompo⸗ ſition des Requiems für den Preis von fünfzig Duka⸗ ten zu, band mich jedoch bezüglich der Vollendung an keine Zeit und verlangte den Ort zu erfahren, wohin ich die Partitur nach deren Beendigung zu ſenden habe?
Der Bote ging.
Heute Morgens trat der Geheimnißvolle wieder in mein Arbeitszimmer— und ſtellt Euch mein Erſtaunen vor: er übergibt mir das ganze bedungene Honorar, dazu einen Brief des Inhaltes, daß meine Forderung eine zu billige geweſen; man werde mir daher bei der Uiberlieferung des Werkes einen beträchtlichen Zuſchuß einhändigen. Bezüg⸗ lich der Vollendungsfriſt möge ich mir keinen Zwang an⸗ thun und der Kompoſition die nöthige Muſe widmen; die Mühe, den Beſteller zu erfahren, werde eine vergebli⸗ che ſein, ich möge ſie mir daher erſparen.“
Da Mozart hier inne hielt, fragte Albrechtsberger: „Biſt Du zu Ende?“
Mozart verſetzte mit Schwermuth:„Ich bin beim Requiem angelangt.. ich bin zu Ende!“
„Ich faſſe Dich nicht! Was findeſt Du an dem ganzen Vorfall auffallend, ſonderbar? Irgend ein reicher Mäcen beſtellt eine Kompoſition...“„
„Ein Requiem!“ verbeſſerte Mozart.
1859. XVIII. Die Zauberflöte. I. 13


