Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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kugel zu lähmen vermochte, noch was ſchier entſetzlicher iſt ein in hoher Geſellſchaft auf ſeinen ſchneeweißen Jabots ſitzender, rieſiger Floh.

Durch eine Dame darauf aufmerkſam gemacht, ant⸗ wortete er leicht hingeworfen:Ah, es iſt mein Favorit⸗ floh!

Der Prinz ſpaziert mit dem feinen, ſtaatsklugen Re⸗ former, mit Hofrath von Sonnenfels, und merkwürdi⸗ ger Weiſe führt der letztere, der viel lieber ſprach, als zuhörte, nicht das Wort, ſondern de Ligne redete und zwar begleiteten begeiſterte Geberden ſeine Worte. Wir hören ſie nicht, aber wir möchten wetten, er ſpricht von ſeiner tauriſchen Reiſe, jener feenhaften, glücklichen Reiſe in Begleitug Kaiſer Joſef's, die den unglücklichen Türken⸗ trieg zur Folge hatte; jener Reiſe, wo die ruſſiſche Katharina allen Zauber entfaltete, um ihre Gäſte zu umſtricken.

Der Prinz de Ligne erſchwamm ſich damals die Souveränität über einen öden Felſen mitten im Meere: kein Wunder, wenn der ritterliche Herr noch in ſeinen ſpäteren Tagen von der nordiſchen Semiramis ſchwärmte.

Ein talentloſer, geckenhafter Versmacher erzählt einſt in Gegenwart de Ligne's, ihm habe geträumt, er ſei auf dem Parnaß geweſen, wo Jupiter ihn mit den Worten:Deine Ode iſt recht gut! empfangen habe.

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