Teil eines Werkes 
1. Bd. (1859)
Entstehung
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Das Stubenmädchen ſchlug ein ſpöttiſches Schnipp⸗ chen und rief verächtlich:Die arme Intriguantin!

Bitte um Vergebung, Mamſell K

atharina; was

die treibt, iſt ſchon keine Intrigue mehr, ſondern grenzt

bereits an's Malitiöſe. Dergleichen darf

man in einem

reſpektabeln gnädigen Hauſe nicht angehen laſſen... die

Frau Gräfin muß es erfahren, und Abhi

lfe treffen, ſonſt

kann ein ehrliches Mädchen hier nicht fortdienen. Heute wird einem alten Herrn, ich will gar nicht ſagen, wer es war, ein Rendezvous gegeben; morgen einem jungen Herrn.. übermorgen kommt ein Dritter an die Reihe

Iſt ſchon gekommen! platzte das heraus.

Stubenmädchen

Oho! riefen die dicken Freundinnen und hörten⸗

auf, mit den Händen zu waſchen.

Ich ſah ihn ſelbſt zu ihr in die Stube gehen.

Unverſchämt!

Und wollt Ihr wiſſen, wer es war? Der Muſik⸗

meiſter Mozart war's! Ein Muſikmeiſter? Unerhört! Hat was vorgeſungen?

ſie ihm vielleicht

Na, um den beneid' ich ſie nicht; er hat ſchon Frau und Kind und iſt ein armer Schlucker. Uibrigens,

Jungfer Johanna, haben Sie ganz recht, der gnädigen Frau Gräfin nicht verſch

die Sache darf wiegen bleiben;