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Das Stubenmädchen ſchlug ein ſpöttiſches Schnipp⸗ chen und rief verächtlich:„Die arme Intriguantin!“
„Bitte um Vergebung, Mamſell K
atharina; was
die treibt, iſt ſchon keine Intrigue mehr, ſondern grenzt
bereits an's Malitiöſe. Dergleichen darf
man in einem
reſpektabeln gnädigen Hauſe nicht angehen laſſen... die
Frau Gräfin muß es erfahren, und Abhi
lfe treffen, ſonſt
kann ein ehrliches Mädchen hier nicht fortdienen. Heute wird einem alten Herrn, ich will gar nicht ſagen, wer es war, ein Rendezvous gegeben; morgen einem jungen Herrn.. übermorgen kommt ein Dritter an die Reihe—“
„Iſt ſchon gekommen!“ platzte das heraus.
Stubenmädchen
„Oho!“ riefen die dicken Freundinnen und hörten⸗
auf, mit den Händen zu waſchen.
„Ich ſah ihn ſelbſt zu ihr in die Stube gehen.“
„Unverſchämt!“
„Und wollt Ihr wiſſen, wer es war? Der Muſik⸗
meiſter Mozart war's!“ „Ein Muſikmeiſter? Unerhört! Hat was vorgeſungen?“
ſie ihm vielleicht
„Na, um den beneid' ich ſie nicht; er hat ſchon Frau und Kind und iſt ein armer Schlucker. Uibrigens,
Jungfer Johanna, haben Sie ganz recht, der gnädigen Frau Gräfin nicht verſch
die Sache darf wiegen bleiben;


