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es handelt ſich um unſere Reputation; wir Hausoffiziere müſſen unſere Reputation hüten wie ein feines Spitzen⸗ tuch! Unſereins beſitzt ohnedem nichts als das bischen Reputation, das aber muß unangetaſtet bleiben. Ich werde mit dem zweiten Stubenmädchen ſprechen... die Frau Gräfin iſt eine fromme, eine ehrbare Frau, ſie muß Alles erfahren. Ich werd' es ihr ſchon heimlich beibrin⸗ gen.. am Tag darauf kommt eine Zweite und beklagt ſich abermals, aber Alles heimlich, das wirkt mehr.“
„Herrlich, prächtig! Sie können mir's glauben, Mamſell Katharina! ich habe ſchon lange keine Perſon ſo verachtet, wie die Kammerjungfer. Ihr Anblick thut mir weh!“
„Sie ſollen von dieſem Schmerz bald befreit wer⸗ den. Adieu, Jungfer Johanna!“
Die Mamſell ging, die Jungfer mit ihrer Freundin fuhren fort zu waſchen.
„Iſt das eine eitle Perſon!“ murmelte die Putz wäſcherin, als das Stubenmädchen ſie nicht mehr hören konnte;„ihr Geſicht ſieht aus, als wenn der Teufel Erb⸗ ſen drauf gedroſchen hätte, und doch bildet ſie ſich ein, der Kammerdiener wird ihr treu bleiben.“
Everl kicherte:„Ja, treu bleiben! das könnt' ihm noch abgehen.. wenn andere Leut' nicht wären. Wart', da kommt das Hausmädchen, die will ich in die Arbeit nehmen.“
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